Arnesvelde, Arensfelde, Ahrensfeldt
(Erste Erwähnung 1314?)
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Westerowe, Westerawe, Westerouwe, Westerau
(erstmals erwähnt 1310)
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(erste Erwähnung 1372)
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Schurensoler, Schierensöhlen
(Erste Erwähnung 1629)
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(erstmals erwähnt 1163)
Söbenbömen, Seuenbomen, Souenbomen
(Erste Erwähnung 1286)
Schenkenbarch, Scenberge, Grotenschenkenberghe, Groten Schenkenberch
(Erste Erwähnung 1230)
Redewisch, Redwisch
(erste Erwähnung 1229)
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Kerstendorp, Kerstorp, Kastorpp, Castorp, Castorf, Kastorf
(Erste Erwähnung 1286)
erstmals erwähnt 1433

Ahrensfelde und Umgebung, 1652
Stormarn Lexikon
Ahrensfelde (Gemeinde Westerau): Eine erste urkundliche Nennung erfolgte erst 1555, das Dorf dürfte aber älter sein. Es gehörte damals zum adeligen Gut Wulmenau, wo die Bauern bis zur Aufhebung der Leibeigenschaft 1805 Hand- und Spanndienste leisteten. Mitte des 19. Jhs. gab es in Ahrensfelde sechs große und 2 kleine Erbpachtstellen. 1882 erfolgte die Ablösung der Erbpacht und ihre Umwandlung in das Eigentum der Pächter. 1889 wurde Ahrensfelde zum Amtsbezirk Klein Wesenberg gelegt; es hatte damals 91 Einwohner (1908: 84 EW). 1928 wurde die Landgemeinde mit den Gutsbezirken Trenthorst und Wulmenau und der Landgemeinde Westerau zusammengelegt.Literatur und Quellen
Mehr zu
- Ahrensfelde
- Rethwisch
- Trenthorst
- Westerau
- Schürensöhlen
| Die Vor- und Frühgeschichte | Eiszeit-Museum |
(10.000 - 4.500 v. Chr.)
Die Klimaverbesserungen der Mittleren Steinzeit bedingte das Aufkommen von Bewaldung mit Reichtum an Wild und dichtem Fischbesatz der Gewässer. Für den jüngeren Abschnitt - ca. 6.000 - 4.500 v. Chr. - wurde im hiesigen Raum die Bezeichnung „Oldesloer Stufe / Gruppe“ in die archäologische Nomenklatur aufgenommen.
Älteren (1.800-1.000 v. Chr.) zur Jüngeren Bronzezeit: 1.000 - 500 v. Chr.
Erstere hatte den Totenkult der Körperbestattung in großen Hügelgräbern. Das gängige Werkzeugmaterial war weiterhin Stein, Form und Ausführung sind jedoch der Bronze nachempfunden, sog. „Stein-Bronzezeit“.
Die heute noch erhalten slawischen Burgwällen lassen sich den Resten von späteren Turmhügelburgen, sog. „Motten“, der deutschen Landnahme gegenüberstellen.
Zahlreiche Keramikreste von Gefäßen aus dem Rheinland lassen überregionale Handelsbeziehungen im 13. und 14. Jh. erkennen. Zierglas des gleichen Zeitraums ist Indiz für bescheidenen Wohlstand, der auch durch Marktrecht und eigenen Münzen belegt ist.
Der Knauf eines Schwertes und der Griff eines Rapiers (Stoßdegen) aus der Umgebung sind kleine Zeugnisse damaliger Ritterschaft.

| Die Grafiken befinden sich noch in der Entstehung... |
Vom Mittelalter zur Neuzeit
(13./14./15. Jh.)
17./18. Jh.

Das 18. Jahrhundert
| Verkoppelung |
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In Rethwisch und Reinfeld wurde mit der Verkoppelung in den 173oer Jahren begonnen (Barnitz z.B. 1732) | Verkoppelung in Schleswig-Holstein |
Von der Industrialisierung zur Moderne (in Arbeit)
| Industrialisierung und Nationalstaaten |
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| Kriege und Imperialismus | 2. Weltkrieg: Im Arbeitsamtbezirk Bad Oldeloe waren zeitweise etwa 36% Fremd- und Zwangsarbeiter/innen sowie Kriegsgefangene "beschäftigt". Am 24.4.1945 sterben 706 Menschen bei einem Luftangriff auf die Stadt. Deserteure, Kriegsgefangene etc. werden auf dem Schießplatz Hötligbaum (Rahlstedt) zu hunderten erschossen (eine Namensliste liegt mir vor). In Lasbek (Dorf) erreichte die NSDAP 93% - am 2.5.1945 wurden hier bei Kämpfen zwischen einer SS-Einheit und vorrückenden britischen Truppen 5 Zivilisten getötet. | 20. Jahrhundert |
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Eine (Klein?)Bahnstrecke führte von Bad Oldesloe über Retwisch, Treuholz, Klein Boden, Schürensöhlen, Ahrensfelde, Siebenbäumen, Kastorf etc. nach Ratzeburg. Wer weiß mehr? |
| Moderne und Globalisierung | 21. Jahrhundert | Ahrensfelde aus der Luft |
Weitere Informationen
- Eiszeit-Museum
- Geschichte Schleswig-Holsteins
- Stormarnsches Dorfmuseum
- Wachholtz-Verlag
- Arbeitskreis zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Schleswig-Holsteins
- Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein
- Archäologisches Landesmuseum
- http://www.peter-doerling.de/
Literatur und Quellen
- (1) Asmus/Kunz/Momsen: Atlas zur Verkehrsgeschichte Schleswig-Holsteins im 19. Jahrhundert, Neumünster, 1995.
- (2) Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.V. (Hrsg.): Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte 41/42, Kiel 2003.
- (3) Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V.: Archäologische Nachrichten aus Schleswig-Holstein, Schleswig 2003?
- (4) Bock, Günther: Siedlungsentwicklung und Landschaftswandel im Barnitztal vom 12. bis zum 16. Jahrhundert ,
- in: Die Heimat 7/8, Husum, 2001.
- (5) Bock, Günther: Zur Frage der Bevölkerungsentwicklung der Landschaft Stormarn während des Spätmittelalters, in: ZSHG 124, 1999.
- (6) Bock, Günther: Studien zur Geschichte Stormarns im Mittelalter ( Stormarner Hefte ; 19) Neumünster, 1996.
- (7) Bock, Günther:Die Stormarner Overboden und der Beginn der mittelalterlichen Ostsiedlung, in: ZSGH127, 2002.
- (8) Bock, Günther: Böhmische Dörfer in Stormarn - Verlauf und Bedeutung des Limes Saxoniae zwischen Bille und Trave, in Stormaner Hefte 19.
- (9) Bock, Günther: Eine historische Untersuchung der einstigen Burg von Eichede, Kreis Stormarn, in Archäologische Nachrichten aus Schlewsig-Holstein, Schleswig, 2001.
- (10) Bock, Günther: Veränderungen der niederadeligen Besitzstruktur und deren Auswirkungen auf die Kirchspielgliederung im Nordosten Stormarns während des Spätmittelalters, in Heimatliches Jahrbuch für den Kreis Segeberg, Bad Segeberg 2001.
- (11) Budesheim/Keiling (Hrsg.): Zur jüngeren Steinzeit in Norddeutschland, Neumünster 1996.
- (12) Dahmke, Helmut: Ahrensfelde im Wandel der Jahrhunderte - eine Zeittafel von 1555 bis 2000, Düchelsdorf 2000.
- (13) Fischer/Kopitzsch/Spallek (Hrsg.): Regionalgeschichte am Beispiel Stormarn, Neumünster 1998.
- (14) Fischer/Glos/Nakoinz: Die älteste Motte in Schleswig-Holstein? Aktuelle Ergebnisse archäologischer und botanischer Untersuchungen zu Entwicklung des Dorfes Lütjensee im Mittelalter ( in Hammaburg NF 14, Neumünster 2003).
- (15) Fuhrmann, Manfred (Übersetzung): Tacitus, Germania, Stuttgart, 1971.
- (16) Gläser, Manfred/Mürenberg, Doris: Dänen in Lübeck 1203- 2003, Lübeck 2003.
- (17) Götze, Th.: Das Steinhorster Amt,Ratzeburg 1924; Nachdruck, Steinhorst 1988.
- (18) Günther, Barbara (Hrsg.): Stormarn-Lexikon, Neumünster 2003.
- (19) Grube, Friedrich: Zur Geologie der Weichsel-eiszeitlichen Gletscherrandzone von Rahlstedt-Meiendorf, Ein Beitrag zur regionalen Geologie von Hamburg 1969 .
- (20) Haupt, Richard, Geschichte und Art der Baukunst in Nordelbingen, Heide 1925.
- (21) Heine, ALexander (Hrsg.): Helmold, Chronik der Slaven (übersetzt von Laurent/Wattenbach),Kettwig 1990.
- (22) Heine, ALexander (Hrsg.): Caeser, Tacitus: Berichte über Germanen und Germanien, Essen, 19??.
- (23) Heine, ALexander (Hrsg.): Einhard Jahrbücher(übersetzt von Abel/Wattenbach), Essen 19??.
- (24) Hingst, Vorgschichte des Kreises Stormarn, Neumünster 1959.
- (25) Historischer Altlas der Eisenbahnstrecken in der Bundesrepublik Deutschland.
- (26) Holm, Jorgen: Rentierjäger im Norden, in AiD Nr.3 2003.
- (27) Hubrich-Messow: Sagen und Märchen aus Stormarn, Husum 1991.
- (28) Huck, Jürgen: Das Ende der Franzosenzeit in Hamburg, Hamburg 1984.
- (29) Kempke, Torsten: Archäologische Beiträge zur Grenze zwischen Sachen und Slawen im 8.-9. Jahrhundert, in Studien zur Achäologie des Ostseeraumes, Neumünster 1998.
- (30) Kienitz, Dieter: Der Kosakenwinter in Schleswig-Holstein 813/14, Heide 2000.
- (31) Klöffler, Martin: Datenbank DBF+LIT, Internet Januar 2005.
- (32) Kühl, Joachim: Slamersekede - ein Adelssitz des späten Mittelalters im Kreis Stormarn, in Archäologische Nachrichten aus Schlewsig-Holstein, Schleswig, 2001.
- (33) Laur, Wolfgang: Historisches Ortnamenlexikon von Schleswig-Holstein, Neumünster 1992.
- (34) Lübke, Harald / Terberger, Thomas: Abschied vom Wildbeutertum, in Archäologie in Deutschland Band 3/2006.
- (35) Prange, Wolfgang: Wendfeld und Wendorf in Ostholstein, auch in Lauenburg und Ratzeburg, in: ZGSH 126, 2001.
- (36) Rheder, Carsten: Das alte Stormerland, Neumünster 1979.
- (37) Rienhoff, Lissy: Westerau im Rad der Geschichte, Westerau 1993.
- (38) Ross, Jutta: Megalithgräber ins Schleswig-Holstein, Hamburg 1992.
- (39) Schmitz, Antje: Die Ortsnamen des Kreises Herzogtum Lauenburg und der Stadt Lübeck, Neumünster 1990.
- (40) Schröder/Biernatzky: Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg... , Oldenburg 1855.
- (41) Struve, Karl Wilhelm: Die Burgen in Schleswig-Holstein - Band 1 - Die slawischen Burgen, Neumünster 1981.
- (42) Swift, Michael: Historische Landkarten Europ, Augsburg 2000.
- (43) Tromnau, Gernot: Die vorgeschichtliche Besiedlung des Heidbergs bei Klein-Wesenberg, Kreis Stormarn, in: Stormarner Hefte 3, 1976.
- (44) Unverhau, Dagmar: Stormarn in alten Karten und Beschreibungen, Neumünster 1994.
- (45) Usrsinius, Alfred Dr.: Stormarnsagen, Bad Oldesloe 1950.
- (46) Verein für Hamburgische Geschichte (Hrsg.): Hamburg in der Franzosenzeit - Drei Festvorträge, Hamburg 1914.
- (47) Wesse, Anke (Hrsgn.): Studien zur Archäologie des Ostseeraumes,Neumünster 1998.
- (48) Willroth, Karl-Heinz: Siedlungen und Gräber als Spiegel der Stammesbildung - Gedanken zur Abgrenzung germanischer Stämme
- in der ausgehenden vorrömischen Eisenzeit in Norddeutschland und Südskandinavien, in Studien zur Achäologie des Ostseeraumes, Neumünster 1998.
- (47) Wrage, Wilhelm: Ahrensfelde im Wandel der Jahrhunderte, Lübeck 1970.
- (48) Wülfingen, Constantin Bock von / Frahm, Walther: Stormarn - Der Lebensraum zwischen Hamburg und Lübeck, Hamburg 1938.
- (Arbeitsliste, wird noch aktualisiert)





