(Fern-)Wartung |
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Fernwartung
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Netmeeting auf dem Rechner starten
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Mit Netmeeting fernsteuern
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Fernsteuerung unter XP-Remote Desktop (in Arbeit)
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Allgemeines Die Fernsteuerung in Windows XP (Home und Pro) gehört zu einer der größten Neuerungen in Windows XP, wird aber nur selten genutzt. Dabei sind die Einsatzmöglichkeiten sehr vielfältig. Im LAN spart man sich über den RemoteDesktop möglicherweise den Weg zum anderen Rechner und kann diesen vom eigenen PC aus fernsteuern. Mit der Remoteunterstützung kann der Anwender sich einen Spezialisten zur "Hilfe einladen", welcher das Programm einfach "selbst in die Hand nimmt".
Besitzer von Windows XP Home müssen sich auf die 2. Möglichkeit der Fernsteuerung beschränken, d.h. sie müssen zunächst eine Verbindung anfordern, bevor der Eingeladene diese initiieren kann. Allerdings stellt ein im Hintergrund wartender Terminalserver auch ein eventuelles Sicherheitsrisiko dar. Insoweit ist das Fehlen des vollwertigen RemoteDesktops in der eher bei Heimanwendern verbreitenden Home-Edition von Windows XP verschmerzbar. Einladung verschicken Über die Verknüpfung Remoteunterstützung im Startmenü
(kann auch manuell über den Befehl %SYSTEMROOT%\system32\rcimlby.exe -LaunchRA neu angelegt werden) oder über Start -> Hilfe und Support, dort Hyperlink "Einen Bekannten auffordern, eine Verbindung über Remoteunterstützung mit Ihrem Computer herzustellen" kann eine Einladung initiiert werden.Jemanden einladen als 3. Weg Klick aufs Bild zum VergrößernHier wählt man "Jemanden einladen, Ihnen zu helfen" und legt im folgenden Dialog fest, wie die Einladung den Empfänger erreichen soll. Die Anfrage kann über den Windows Messenger, eMail (Standardclient) oder per Datei erfolgen. Wir haben uns im Folgenden für "Datei" entschieden, da diese ggf. noch editiert werden kann (siehe Porthinweis bei Vorbereitung oben). Wie die "Einladung" letztlich den Empfänger erreicht, ist egal. Wir laden ein und erstellen die Einladung als Datei. Danach kann man den Namen des Eingeladenen sowie die Gültigkeit der Einladung festlegen. Im folgenden Dialog sollten Sie unbedingt noch ein Passwort vergeben, das sie dem Eingeladenen am besten getrennt per Telefon, Mail, ICQ oder anders mitteilen.für wen und wie lange ? Windows XP führt zudem eine Liste mit allen Einladungen und zeigt die Gültigkeit an. Sie können sich diese Auflistung über den Eingangsdialog der Unterstützungsanforderung anzeigen lassen.für wen und wie lange ? Der Empfänger erhält (wohl per Mail) die Einladung in Form einer Datei, welche nur einige Textzeilen enthält, die u.a. den Port und die IP-Adresse des Client-Rechners beinhalten. Inhalt dieser Datei: Klickt der Empfänger nun doppelt auf dieses Einladungsticket, wird er zur Eingabe des Kennworts aufgefordert. Vorbereitung Damit beide Remote-Lösungen funktionieren, müssen diese über die Systemsteuerung, System, Registerkarte Remote aktiviert werden. Ggf. haben Tools wie Antispy diese zuvor abgeschaltet. Remote-Funktionen aktivieren
Klick aufs Bild zum VergrößernSoll die Remoteunterstützung oder der RemoteDesktop durch eine Firewall laufen, muss der entsprechende Port freigeschaltet werden. Es muss sowohl für die Remoteunterstützung wie auch für den RemoteDesktop der TCP-Port 3389 eingehend freigegeben sein. Der Port lässt sich jedoch in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE\ System\ CurrentControlSet\ Control\ TerminalServer\ WinStations\ RDP-Tcp\ einstellen, indem man den Wert von PortNumber ändert (Hex, daher auf Dezimal umstellen).Achtung: Wird der Port manuell umgestellt, wird dies von der Unterstützungsanforderung NICHT berücksichtigt. Die Datei speichert weiter den Port 3389. Man kann dies aber vor dem Versenden ändern, indem man den Wert 3389 in der Zeile RCTICKET="65538,1,10.10.10.1:3389;user name.domain name.com:3389 durch den gültigen Port ersetzt (siehe weiter unten). Die Remoteunterstützung (XP Home und Pro) Wie bereits oben dargestellt, funktioniert die Unterstützungsanforderung so, dass der Hilfesuchende eine zeitlich begrenzte Einladung verschickt. Mit dieser Einladung hat der Empfänger die Berechtigung, eine Verbindung zum anfragenden Rechner aufzubauen. Nach einer erneuten Sicherheitsabfrage darf er dann die Verbindung des Desktops übernehmen. In der Systemsteuerung unter System, Registerkarte Remote lässt sich die Nutzung dieses Features aktivieren und unter Erweitert noch festlegen, wie lange grundsätzlich eine Aufforderung gültig ist. Remotesteuerung zulassen. Der weitere Ablauf ist relativ simpel. Interaktion zwischen beiden Nutzern Nun wird es spannend. Der Anfragende erhält einen Hinweis, dass der Empfänger das Ticket geöffnet und eine Verbindung hergestellt hat. Bevor dieser aber Einblick auf den Desktop des Nutzers erhält, erscheint die folgende Rückfrage. Eine sinnvolle Sache.Einkommende Verbindung bestätigen Klick aufs Bild zum VergrößernNach einem Ja sehen beide Nutzer den Desktop des Anfragenden, wobei die Steuerung noch nicht übergeben wurde. Vielmehr kann man nun chatten, Dateien versenden oder eine Sprachverbindung herstellen. Der aktuelle Verbindungsstatus ist hier auch für beide Nutzer immer sichtbar (grüner Text). Während der Anfragende ein kleines Steuerfenster sieht, bekommt der Angefragte ein anderes Fenster.ieses Fenster hat oben eine Schaltfläche "Steuerung übernehmen", mit der man letztlich den vollen Zugriff auf den PC erhält, sofern der Besitzer dieser Steuerungsübernahme nochmals zustimmt.Wollen Sie die Steuerung zulassen ? Klick aufs Bild zum VergrößernWird hier mit JA bestätigt, steuert man den entfernten Rechner wie seinen eigenen. Beide Seiten können jederzeit die Verbindung trennen. Ein Wechsel der Übernahme ist nicht möglich. Damit wäre die Remoteunterstützung auch schon im Wesentlichen beschrieben. Man sieht deutlich, wie das Tool arbeitet. Da erst nach einer Anfrage und nochmaliger Bestätigung sich jemand aufschalten kann, eignet sich das Programm vorzüglich für den Support durch den Admin oder einen Freund. RemoteDesktop (nur XP Professional) Die Remoteunterstützung ist auch bei Windows XP Professional vorhanden. Das "große" Windows bietet aber auch einen vollwertigen Terminalserver für einen Zugriff. Damit kann man sich am entfernten System richtig anmelden. Zunächst muss auch der RemoteDesktop aktiviert sein. Dies geschieht wieder über die Systemsteuerung, System, Registerkarte Remote. Zudem muss man hier die "Remote-Berechtigten" festlegen. Hierzu klickt man auf Hinzufügen und anschließend auf Erweitert. Remotebenutzer hinzufügen:Im folgenden Fenster muss man dann auf "Jetzt suchen" klicken, um die lokalen Benutzerkonten aufgelistet zu bekommen.Remotebenutzer hinzufügen Danach hat man die Benutzer für den RemoteDesktop freigeschaltet. Warten auf Verbindung Sobald der RemoteDesktop grundsätzlich erlaubt ist und berechtigte Nutzer vorliegen, kann man sich in das System einloggen. Hierzu liefert Windows XP die Verknüpfung Remotedesktopverbindung mit, welche auch manuell über %SystemRoot%\System32\mstsc.exe gestartet werden kann. Hierbei handelt es sich um ein eigenständiges Programm. Der Zugriff auf den XP-Pro-Rechner ist dabei auch von jedem anderen Windows (98, 2000 etc.) möglich, wenn hier die kostenlose Remote Desktop Connection Software installiert wird. Externe Einwahl per DFÜ Im Regelfall erfolgt der Verbindungsaufbau direkt über das Internet und damit über die IP-Adresse. Allerdings kann man auch über "Netzwerkverbindungen" in der Systemsteuerung eine neue Eingehende Verbindung erstellen (erweiterte Verbindung, eingehende Verbindung), das entsprechende Modem oder ISDN-Gerät wählen (wie das ISDN-Gerät auf die Einwahl reagiert bzw. eine spezielle MSN-Nummer dafür bereithält, entnehmen Sie bitte der Dokumentation des Geräts), VPN aktivieren und den Nutzer auswählen. Dieser muss dann Einwahl- und Remote-Rechte haben (siehe oben). Zudem sollte man dem Benutzer im Folgedialog eine IP-Adresse per DHCP zuweisen. Der Nutzer wählt sich dann zunächst ein und stellt dann über den Computernamen eine Remote-Verbindung her. Herstellen der Verbindung Eingabe der IP oder Rechnername In dem Fenster Computer können Sie den Rechnernamen (UNC) oder die IP-Adresse angeben. Zuvor sollte man aber einen Blick auf die Optionen werfen.Auf der Registerkarte Allgemein legt man den Benutzernamen und das Kennwort fest. Damit man einen Zugriff auf den Terminalserver von XP Pro erhält, muss man mit gleichen Login-Daten dort zuvor als "berechtigt" freigeschaltet sein. (also auf dem Zielsystem muss der gleiche Nutzer mit der Berechtigung der RemoteVerbindung vorhanden sein; oder in der Domäne).Auflösung und Farbtiefe. Unter Anzeige kann die Größe sowie Farbtiefe des Desktops festgelegt werden. Bei WAN-Verbindungen sollte man hier 800x600 und 256 Farben festlegen, um Bandbreite zu sparen.Voreinstellungen für verschiedene Verbindungstypen. Die Registerkarte Erweitert bietet weitere Optimierungsmöglichkeiten. Hier kann man z.B. das Hintergrundbild, Menü- und Fensteranimationen und XP-Designs abschalten. Dies spart Bandbreite und erlaubt ein flüssigeres Arbeiten. Login und los Sobald man eine gültige Verbindung auf dem RemoteDesktop initiiert, wird man am System ganz normal als Benutzer angemeldet. Andere User können in dieser Zeit nicht an dem System arbeiten. Damit unterscheidet sich die 2. Lösung wesentlich von der Unterstützungsanforderung (1. Lösung). Mögliche Probleme Kommt keine Verbindung zustande, kann dies mehrere Ursachen haben:Port im Router nicht freigeschaltet oder weitergeleitet (Default 3389) Die "Ticket-Datei" beinhaltet die lokale statt der Online-IP.Hier die IP in der Datei vor dem Versenden mit einem Texteditor ändern. Die XP-Firewall blockiert den Remote-Desktop.Den Remote-Desktop als Dienst freischalten. Wird der Port geändert, ist dies auch in der Firewall vorzunehmen. Damit ein Zugriff auf den RemoteDesktop erfolgen kann, müssen Benutzerkonten mit Passwörtern benutzt werden. Fazit Die Remote-Möglichkeiten von Windows XP lösen selbst im LAN viele Probleme. Speziell die Anforderungsmöglichkeit von Hilfe dürfte auch Betriebsräte zufrieden stellen (kein heimliches Aufschalten durch den Admin) und bietet sich für den schnellen Support im LAN geradezu an. Im Freundeskreis hat man endlich ein wirksames Mittel, um Bekannten über das Internet schnell bei einem Problem zu helfen. Der vollwertige RemoteDesktop erlaubt dagegen das Arbeiten am Firmenrechner oder Heimrechner von überall. Da man sich nicht bei einem Benutzer aufschaltet, sondern mit seinem eigenen "Lokalaccount" beim System anmeldet, hat man vollen Zugriff auf den Desktop und die Applikationen sowie Daten, als würde man sich vor dem PC befinden. Die Ferneinwahl ist dabei jedoch nicht sofort ersichtlich und umständlich zu konfigurieren. ![]() |
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